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EEvon

Eine interaktive Installation

Ein Unterrichtsprojekt in der gymnasialen Oberstufe

Intention und Inhalt

Ziel des fächerverbindenden Unterrichtsprojekts (Kunst/Informatik) ist die künstlerische Auseinandersetzung mit möglichen Formen "künstlichen" digitalen Lebens in seinem jeweiligen Habitat.

Es wurden unterschiedliche insekten- und pflanzenähnliche Lebensformen aus Computerschrott und funktionstüchtigen elektronischen Bauteilen sowie drei unterschiedliche Lebensräume aus künstlichen und natürlichen Materialien entwickelt.

Den digitalen „Lebewesen“ wurden primitive und komplexere Verhaltensweisen durch Programmierung zugewiesen. Über Sensoren reagieren diese auf Passanten.

Da das Unterrichtsprojekt im Kontext der Entwicklung einer Lern-DVD für Pädagogen stand, wurden unterschiedliche Formen von Mikrocontrollern und unterschiedliche Programmiersprachen verwendet.

Die drei „Terrarien“ mit den digitalen „Lebensformen“ sind am Ort der Ausstellung (dem Treppenhaus 1 der Media Docks in Lübeck) von einer Informationstafel [PDF 492 KB] flankiert, die über die Hintergründe der digitalen „Lebensformen“ berichtet.

 

Arbeitsschritte

Folgende Arbeitsschritte gliedern dieses Unterrichtsvorhaben:

 

Didaktische Aspekte

Hard- und Software

Hardware:
Laptops, Mikrocontroller (hier: 1 RCX, 1 Cricket, mehrere ATmega 8), Lichtsensoren, LEDs, Display, Computerschrott, ...

Software:
Mikrocontroller Programmiersoftware (hier: Robolab, Cricket Logo, AVR Studio 4)

 

Partnerschule

Carl-Jacob-Burckhardt-Gymnasium, 11. Jahrgang

Fächerverbindende Zusammenarbeit:
Martina Ide-Schöning (Kunst)
Christian Tille* (Informatik)

Anschrift der Schule:
Carl-Jacob-Burckhardt-Gymnasium
Ziegelstraße 38
23556 Lübeck
Telefon: 0451-1228576
Telefax: 0451-1228582
E-Mail: cajabu.hl@t-online.de

http://www.cajabu.de

Das Unterrichtsprojekt entstand im Rahmen einer Studienarbeit von Christian Tille zur Erstellung einer Lern-DVD für Pädagogen und wurde wissenschaftlich von Dr. Thomas Winkler am Institut für Multimediale und Interaktive Systeme (IMIS) der Universität zu Lübeck begleitet.


Ideenworkshop im 11. Jahrgang

Video
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Ein aus Computerschrott, einem Mikrocontroller unter 2 €, einem Lichtsensor, einem Display und LEDs zusammengelötetes digitales Wesen.


Eine der drei "Terrarien" für die "elektronischen Lebensformen"


Eines der drei fertig gestellten "Terrarien" mit den sich bewegenden, summenden und blinkenden pflanzen- und insektenartigen digitalen Lebensformen, die auf Helligkeitsunterschiede reagieren.

 

© IMIS, Universität zu Lübeck, 2007