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Alice im Labyrinth

Interaktive Spielfilmszenen mit der Programmieroberfläche Alice 2.0

Ein Unterrichtsprojekt für die Jahrgangsstufe 12

Intention und Inhalt

Das Projekt deckt die Lernplaninhalte Algorithmen (Schleifen, Verzweigung, Methoden) und Projektarbeit am konkreten Beispiel ab, indem interaktive Spielfilmszenen programmiert und zu einer Rahmensituation verknüpft werden. Das Ziel ist eine komplexe, interaktive, virtuelle 3D-Welt zu gestalten. Die einzelnen Teile der Welt, die im Zeitraum von August bis November 2008 entstanden sind, wurden von Schülergruppen des Kurses mit der Alice-Programmierumgebung entwickelt. Alice bietet einen neuartigen Zugang zum Erlernen der Entwicklung von Computerprogrammen, indem die Gestaltung von 3D-Welten mit objektorientierter, ereignisgesteuerter Programmierung kombiniert wird.

 

Arbeitsschritte

 

Didaktische Aspekte

„Seit wir Alice Anfang der Neunzigerjahre gestartet hatten, war ich von der Vorstellung begeistert, Computerprogrammierungen mit Hilfe eines ‚Headfake’ beizubringen, durch indirektes Lernen also. … Du bringst jemandem etwas bei, in dem du ihn glauben machst, dass er etwas ganz anderes lernt! Die Studenten glauben, sie würden mit Hilfe von Alice Filme oder Videospiele produzieren. Der Headfake dabei ist, dass sie in Wirklichkeit lernen, Computerprogrammierer zu werden.“ (Randy Pausch, Last Lecture)

Statt eines normalen Programmierkurses sollten die Schüler mit Freude und weitestgehend aus eigenem Antrieb, quasi nebenbei, programmieren lernen. Die Funktion des Lehrers bestand hauptsächlich darin, einzelne Programmschritte zum Zwecke der Optimierung zu hinterfragen oder Anregungen zu geben, auf welche Art das Programm verbessert werden könnte.

 

Hard- und Software

Hardware:
- PC
- Digitalkamera
- Kartenlesegerät

Software:
- Alice 2.0

 

Partnerschule

Oberschule zum Dom
Domkirchhof 1-3
23552 Lübeck

Oberschule zum Dom

Lehrer: Herr Graff


Gemeinsame Programmierung in Alice


Rennspiel in Ägypten


Die interaktive Schlussszene


Diskussion von Programmierdetails


Intensives Fehler-Testen der Welten


Schülerpräsentation der Welten in der OzD

© IMIS, Universität zu Lübeck, 2008