Grundlagen von Film-Animation
5. Tipps zur Produktion
Natürlich könnte man einfach drauflos filmen, ohne Plan, nur mit den nötigen Werkzeugen in den Händen. Dieses Vorgehen eignet sich, um den Umgang mit der Hard- und Software zu trainieren und ihre Möglichkeiten kennenzulernen. Die Realisierung eines größeren Projektes ist auf diese Weise jedoch nicht denkbar. Es sollten besser konkrete Vorstellungen über das entwickelt werden, was man erreichen möchte und wie man es am Besten erreichen kann.
Der Prozess zur Erstellung eines Animations-Films hat natürlich Ähnlichkeiten mit einer richtigen Filmproduktion. So werden Begriffe auftauchen wie "Storyboard", "Kameraeinstellung", "Perspektive", "Beleuchtung", "Schnitt" und "Vertonung". Allerdings wird hier alles im kleineren Maßstab und mit einfacheren Mitteln angegangen. Über manche Dinge muss man sich jedoch verstärkt Gedanken machen, wie z. B. über "Abspielgeschwindigkeiten" und "Bild/Ton-Synchronisierung". Ausführlichere Beschreibungen zur Erstellung von Videos gibt es im Modul "Grundlagen der Videoproduktion".
Dieser Abschnitt soll einige Tipps geben, um mögliche Fehlerquellen rechtzeitig zu entdecken und den "Ach, hätt' ich das doch vorher gewusst!"-Gedanken am Ende des Projekts zu vermeiden.
Diverse Projekte der KiMM-Initiative haben solche Situationen in ihren Animationsversuchen bereits erfahren und sind somit eine hilfreiche Grundlage für die Erstellung dieses Moduls gewesen.


