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Grundlagen der Animation

5. Tipps zur Produktion - Idee

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Animationsfilme sind arbeitsaufwändig. Je nach angewandter Animationsart, verfügbarer Zeit, Arbeitsaufteilung und Disziplin innerhalb der Gruppen kommt nicht mehr als einige Sekunden bis wenige Minuten fertiger Film dabei heraus. Eine gute Idee für den Inhalt des Films ist sehr wichtig , damit die investierte Arbeit sich am Ende gelohnt hat.

Es ist daher sinnvoll zu Beginn des Projektes genügend Zeit in die Ausarbeitung einer Geschichte zu investieren, welche die angestrebte Länge des Kurzfilms ausfüllt ohne Längen zu erzeugen oder abgehackt zu wirken.

Wichtig ist es ein Gefühl für das Timing zu bekommen. Man kann hierzu versuchen, die Szenen des Films mit improvisierten Mitteln (z. B. Handpuppen) in Echtzeit durchzuspielen.

Sind die Kinder (und Lehrer) noch ungeübt im Bereich der Stop-Motion-Animation, sollte ihnen die Gelegenheit gegeben werden, die Techniken kennen zu lernen und einige Sekunden zu produzieren ohne besonders auf Inhalt und Qualität achten zu müssen. Hierbei bekommen sie ein erstes Gefühl für die sich ihnen eröffnenden Möglichkeiten. Dies wird ihnen bei der Entwicklung einer Story ebenfalls nützlich sein.

Zudem können Beispielfilme gezeigt werden, welche dieselbe Animationstechnik verwenden, um für weitere Anregungen zu sorgen. Auf der Webseite "Mediaculture-online" kann man sich mehrere Trickfilme aus Schulprojekten anschauen (--> http://www.mediaculture-online.de).


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© Claus Henkensiefken, IMIS, Universität zu Lübeck, 2006