KiMM - offene Experimentalmodule
Sitemap | Glossar | Impressum

Grundlagen der Animation

4. Programme

zurück | Übersicht | vorwärts


Die Erstellung eines Stop-Motion-Films benötigt Software, um Einzelbildaufnahmen zu einer Filmsequenz zu verbinden und diese einzelnen Sequenzen zu einem kompletten Film zu schneiden. Möchte man seinen Film vertonen, wird zusätzlich die Möglichkeit zur Tonaufnahme und -weiterverarbeitung benötigt.

Theoretisch könnte all dies in einem Videoschnittprogramm erledigt werden. Wegen der großen Anzahl an Einzelbildern, die man dann selbst überschauen und handhaben muss, ist davon allerdings abzuraten. Nur bei der bereits erwähnten Photostory, mit relativ wenigen Einzelbildern, ist dies durchführbar.

Stop-Motion

Für die Erstellung der Animationssequenzen wurden in den Projekten der KiMM-Initiative bisher drei Programme eingesetzt:

 

Videoschnitt

Für das Zusammenfügen der einzelnen Animationssequenzen und das Hinzufügen der Tonspuren lässt sich jedes beliebige Videoschnittprogramm verwenden.

Es gibt kostenlose Programme wie den zu Windows XP gehörenden "Movie Maker" von Microsoft, der allerdings in seinen Ausgabemöglichkeiten etwas eingeschränkt ist.

Für wenig Geld ist das sehr einfach zu bedienende Programm "VideoStudio" von Ulead erhältlich, welches schon in einigen Projekten der KiMM-Initiative eingesetzt wurde.

Vertonung

Videoschnittprogramme enthalten in der Regel ausreichende Funktionen zur Aufnahme und Bearbeitung von Audioelementen, mit denen die Animationsfilme vertont werden können.

Sollte dies jedoch nicht ausreichen, ist das kostenlose Programm "Audacity" zu empfehlen, mit dem Dialoge aufgenommen und bearbeitet werden können.


zurück | Übersicht | vorwärts

© Claus Henkensiefken, IMIS, Universität zu Lübeck, 2006