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Die offenen Experimentalmodule (oEM) dienen der Unterstützung
von Lehrenden und Lernenden bei der Entwicklung und Erstellung von Mixed-Reality-Lernumgebungen.
Die oEM sind vorzugsweise für die Lehrerbildung im Bereich der Lehreraus-
und -weiterbildung konzipiert, können aber auch von anderen Personengruppen
verwendet werden, etwa Medienpädagogen in der außerschulischen
Jugendbildung. Auch können Kinder und Jugendliche die für sie
interessanten Bereiche (beispielsweise die Werkzeugmodule) selbstständig
für Medienprojekte verwenden.
Der Begriff Mixed-Reality-Lernraum meint hier, dass das Lernen durch den Einsatz digitaler Medien derart unterstützt wird, dass das Lernen in einer multisensuellen Beziehung zum tatsächlichen, physisch erlebbaren Raum stattfindet. Der physische und der digitale Raum verschmelzen derart miteinander, dass das Lernen immer an ein Tun im real-physischen Raum gebunden bleibt, in dem konkrete Ereignisse mit der Vielzahl der Sinne erlebt werden. Gleichzeitig werden diese aber auch mit anschaulich wahrnehmbaren abstrakten Modellen (Simulationen), die sich im digitalen Raum entfalten, verknüpft. Das Ausbilden und der Umgang mit komplexen abstrakten Modellen sind im Mixed-Reality-Lernraum stets an Wahrnehmungen und an Handlungen sowohl im physischen als auch im digitalen Raum gebunden.
Bei den Mixed-Reality-Lernumgebungen spielen eine Vielzahl alternativer Schnittstellen zwischen Mensch und Computersystem eine besondere Rolle. So können, beispielsweise durch die Manipulation physischer Objekte oder das Tracking der Bewegung von Personen oder Objekten im physischen Raum, digitale Systeme gesteuert oder sogar programmiert werden. Auch entstehen beim Lernen durch die spezifischen Schnittstellen (User Interfaces) neue Formen gemeinsamen Kommunizierens und Handelns, bei denen ortsungebundene Konnektivität (also digitale Information, Kommunikation und Aktion etwa per Web) mit multisensuellen Formen des Wahrnehmens und Handelns an einer spezifischen Lokalität einhergehen.
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